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Über Haarefärben...

Seit langem experimentieren Menschen mit Farben. Was früher sehr mühsam und oft Teil eines langwierigen Rituals war, ist heute selbstverständlich. Fast 50% der Frauen, aber auch nicht wenige Männer verändern ihre Haarfarbe, zumindest ab und zu.

 

Wer sich für das Färben mit dauerhaften Colorationen entscheidet, mutet seinen Haaren und seinem Körper einiges zu. Der Fachmann Dr. Gerald Prior, Chemiker und Farbexperte, sagt dazu: "Im Grunde wird die Chemie der Farbherstellung verlagert, man hat den Chemiereaktor nun auf dem Kopf."

 

Die dauerhaften chemischen Farben bestehen aus zwei Komponenten. Die Colorcreme einerseits enthält Farbstoffbausteine und Farbkuppler, die Entwickleremulsion andererseits ein Oxidationsmittel, meist Wasserstoffperoxid. Diese beiden Mittel müssen vermischt werden. Nach dem Auftragen dringen sie ins Haar und den Haarschaft ein und durchlaufen eine Vielzahl chemischer Reaktionen. Die umstrittenen und schädlichen, meist nicht deklarierten Inhaltsstoffe, die diese chemischen Reaktionen auslösen, können einem sensiblen Menschen buchstäblich "die Haare zu Berge stehen" lassen.

 

In den meisten Farben wird 2,5 Toluylendiamin eingesetzt. Dieser Stoff ist eng verwandt mit dem verbotenen, Krebs erregenden 2,4 Toluylendiamin. Es wurde nachgewiesen, dass dieser Stoff bei Bakterien das Erbgut verändert.

 

Alle Farbstoffbausteine der Färbemittel enthalten die gefährlichen aromatischen Amine. Alle Stoffe dieser Gruppe stehen im Verdacht, krebserregend zu wirken.

 

Viele Haarfarben enthalten ferner sogenannte PEG-Derivate. Die als Emulgatoren eingesetzten Stoffe machen die Haut durchlässiger für Schadstoffe. Darüber hinaus ist in vielen der Haarfärbemittel das giftige Resorcin(-harz) zur Haftvermittlung enthalten.

Es dringt in die Haut ein, löst Allergien aus und kann möglicherweise auch zu Leber- und Nierenschäden führen.

Weitere problematische Inhaltsstoffe sind halogenorganische Verbindungen und Formaldehyd-Abspalter, sowie bedenkliche UV-Filter und Quecksilberverbindungen.

Strähnchen-Haarfärbungen sind der Ganzhaar-Färbung vorzuziehen, weil dadurch die Kopfhaut nicht mit den Chemikalien in direkten Kontakt kommt, was besonders wichtig u.a. bei schwangeren Frauen ist. Die Behandlung bleibt an der Haarstruktur aggressiv.

 

Die EU, aufgeschreckt von den "haarsträubenden" Ergebnissen einiger amerikanischer Wissenschaftler, die sich inzwischen sicher sind, dass ein Zusammenhang zwischen Blasenkrebs und Haarfärbungen besteht, hat jetzt beschlossen, dass alle in Europa verwendeten Haarfarben neu getestet werden müssen. Es wird aber leider noch eine Zeitlang dauern, bis ausreichendes Informationsmaterial zu diesem Ergebnis vorliegt.

 

Pflanzenhaarfarbe ist eine sehr gute Lösung und Alternative. Haar und Haut werden dabei gepflegt!

Die Harze in der Pflanzenfarbe werden durch die Gerbsäuren am Haar angelagert und ermöglichen eine sehr individuelle Deckkraft, von leichten transparenten Strähnchen bis hin zu 100%iger Weißhaarabdeckung in der Farbnuance Dunkelbraun. Alle Reflexe von Gold, Kupfer, Rot, Neutral - außer Violett und Asch - können erreicht werden.

 

Aktuelles

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Der Salon in der Mathildenstraße ist vom 14.8. bis 18.8. geschlossen. 
In der Karlstraße nur am 14.8. 

 
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